Der Verein

Satzung

Satzung  

des Tennisclubs Blau-Weiß Beilngries

Stand: 28. 11. 2003

 

§ 1

Name und Sitz

Der Club führt den Namen „Tennisclub Blau-Weiß Beilngries“ und hat seinen Sitz in Beilngries. Er ist als rechtsfähiger Verein im Vereinsregister eingetragen. Er ist Mitglied des Bayerischen Landessportverbands e. V. und des Bayerischen Tennisbundes e. V.

 

 

§ 2

Zweck

Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Pflege des Tennissports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Teilnahme an der öffentlichen Verbandsrunde, Förderung der Jugend, Abhaltung von clubinternen Turnieren und jährlichen Clubmeisterschaften.

 

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins der Stadt     Beilngries, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

 

§ 4

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 5

Mitglieder

Der Club setzt sich zusammen aus

               a) aktiven Mitgliedern,

                                                           b) passiven Mitgliedern,

                                                           c) Jugendlichen (Mitglieder unter 18 Jahren),

                                                           d) Ehrenmitgliedern.

Zu letzteren können Personen ernannt werden, die sich in hervorragender Weise um den Club verdient gemacht haben. Die Ernennung trifft die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Clubausschusses.

 

 

§ 6

Aufnahme weiterer Clubmitglieder

Über die Aufnahme weiterer Clubmitglieder entscheidet der Clubausschuss. Die Aufnahme ist grundsätzlich unbeschränkt. Das Aufnahmegesuch ist schriftlich beim Vorstand einzureichen. Gegen die Ablehnung des Gesuchs steht dem Betroffenen die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die vom Vorstand binnen zwei Monaten einzuberufen ist. Diese entscheidet endgültig. Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs braucht nicht begründet zu werden.

 

§ 7

Aufnahmegebühr

Bei Eintritt in den Club ist eine Aufnahmegebühr zu entrichten. Für Jugendliche, Studenten und Wehrpflichtige kann die Aufnahmegebühr ermäßigt werden. Passive Mitglieder und Schüler unter 14 Jahren sind von der Zahlung einer Aufnahmegebühr befreit. Einzelheiten ergeben sich aus der von der Mitgliederversammlung zu beschließenden Beitragsordnung (Anhang).

 

 

§ 8

Beiträge

Die Mitglieder – ausgenommen Ehrenmitglieder – haben Beiträge zu entrichten. Die Beiträge werden jährlich erhoben und sind jeweils bis 1. April jeden Jahres zu zahlen. Jugendliche, Studenten und Wehrpflichtige sowie passive Mitglieder haben nur einen ermäßigten Beitrag zu entrichten. Einzelheiten regelt die von der Mitgliederversammlung zu beschließende Beitragsordnung.

 

 

§ 9

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet a) durch Tod, b) durch freiwilligen Austritt oder c) durch Ausschließung eines Mitglieds.

 

 

§ 10

Austritt

Den Mitgliedern steht es frei, jederzeit aus dem Club auszutreten. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären und kann frühestens zum Ende eines laufenden Kalenderjahres erfolgen.

 

 

§ 11

Ausschließung

Ein Mitglied kann – gegebenenfalls mit sofortiger Wirkung – aus dem Club ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund hierfür gegeben ist. Ein solcher Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied gegen Clubinteressen schwer verstoßen hat, trotz wiederholter Aufforderung seiner Beitragszahlungspflicht nicht nachkommt oder sich nicht in die Clubgemeinschaft einfügen kann.

Den Ausschluss beschließt der Clubausschuss. Dem betroffenen Mitglied muss zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Der Ausschluss und die Gründe hierfür sind dem Mitglied per eingeschriebenem Brief bekannt zu machen.

Gegen den Beschluss steht dem Betroffenen die Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss schriftlich innerhalb von einem Monat ab Beschlusszustellung beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die vom Vorstand binnen zwei Monaten nach Einlegung der Berufung einzuberufen ist, entscheidet endgültig.

 

 

§ 12

Organe des Clubs

Organe des Clubs sind a) der Vorstand, b) der Clubausschuss, c) die Mitgliederversammlung

 

 

§ 13

Der Vorstand

Der Vorstand vertritt den Club gerichtlich und außergerichtlich. Er setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden, die beide einzeln zur Vertretung des Clubs berechtigt sind. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Gewählt kann nur werden, wer das 21. Lebensjahr vollendet hat. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus dem Club aus, so ist innerhalb einer Frist von 2 Monaten, ggf. durch Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied zu wählen.

§ 14

Der Clubausschuss

Dem Clubausschuss obliegt die Leitung des Clubs. Er beschließt in allen Angelegenheiten, die nicht satzungsgemäß der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Er setzt sich zusammen aus

a)  dem Vorstand,

b)   dem Schatzmeister,

c)   dem Schriftführer,

d)   dem Sportwart

e)   dem Jugendwart

f)    bis zu 5 weiteren Clubausschussmitgliedern.

Der Schatzmeister, der Schriftführer, der Sportwart und die weiteren Clubausschussmitglieder werden zusammen mit den Vorstandsmitgliedern von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt, wobei zunächst die Zahl der zu wählenden weiteren Ausschussmitglieder von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Scheidet ein Ausschussmitglied während seiner Amtszeit aus dem Club aus, so wird in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit ein Ersatzmitglied gewählt, sofern nicht ohnehin eine Neuwahl stattfindet. Bis zu diesem Zeitpunkt bilden die restlichen Ausschussmitglieder den Clubausschuss, wobei ggf. die Funktion des Schatzmeisters, des Schriftführers oder des Sportwarts von einem anderen Ausschussmitglied wahrgenommen wird. Der Clubausschuss wird vom Vorstand einberufen, wenn die Interessen des Clubs dies erfordern. Der Ausschuss ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Gefasste Beschlüsse sind in einem Sitzungsprotokoll, das vom leitenden Ausschussmitglied und vom Protokollführer zu unterschreiben ist, schriftlich festzuhalten.

 

 

§ 15

Die Mitgliederversammlung

Aufgabe der Mitgliederversammlung ist

a)      die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Jahresbeiträge,

b)      die Wahl der Vorstands- und Clubausschussmitglieder sowie des Rechnungsprüfers,

c)      die Entlastung des Vorstands und des Schatzmeisters,

d)      die endgültige Entscheidung über die Ablehnung von Aufnahmegesuchen und den Ausschluss von Mitgliedern,

e)      die Ernennung von Ehrenmitgliedern,

f)       die Entscheidung über Maßnahmen, die einen Gegenstandswert von 5.000 € übersteigen oder eine monatliche   Verpflichtung von mehr als 250 € auslösen,

g)      die Beschlussfassung über Satzungsänderung und die Auflösung des Clubs.

Stimmberechtigt ist jedes Mitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat.

 

 

§ 16

Ordentliche Mitgliederversammlung

Jedes Jahr nach Beendigung der Spielsaison findet eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) statt. Ihr obliegt insbesondere:

a)      die Entgegennahme des Jahresberichts durch den Vorstand und der Jahresabrechnung durch den Schatzmeister

b)      die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters,

c)      die Neu- oder Nachwahl des Vorstandes, Schatzmeisters, Schriftführers, Sportwarts und der Clubausschussmitglieder sowie des Rechnungsprüfers.

 

 

§ 17

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn das Interesse des Clubs es erfordert. Er ist hierzu verpflichtet, wenn das Interesse des Clubs es erfordert. Er ist hierzu verpflichtet, wenn ein Ersatzvorstandsmitglied zu wählen ist, wenn der Clubausschuss einen Aufnahmeantrag abgelehnt oder die Ausschließung eines Mitglieds beschlossen hat und der Betroffene die Entscheidung der Mitgliederversammlung verlangt oder wenn mindestens 10 % - zehn v. H. – der stimmberechtigten Clubmitglieder schriftlich unter Angabe des Grundes die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beantragt, sofern die nächste Jahreshauptversammlung nicht ohnehin innerhalb von 2 Monaten stattfindet.

 

§ 18

Beschlussfassung

Die Mitgliederversammlung ist schriftlich oder wahlweise elektronisch bzw. in geeigneter Form in der örtlichen Presse (Donau-Kurier und Mittelbayerische Zeitung) unter Einhaltung einer Frist von mindestens 8 Tagen und mit Angabe der Tagesordnung vom Vorstand einzuberufen. Sie ist bei ordnungsgemäßer Ladung beschlussfähig. Beschlüsse werden grundsätzlich mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von dreiviertel – ¾ - der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder

 

 

§ 19

Protokollierung der Beschlüsse

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu errichten. In ihm sind die gefassten Beschlüsse und die getroffenen Wahlen unter Angabe des Abstimmungsergebnisses schriftlich festzuhalten. Es muss ferner Angaben über den Tag und den Ort der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters sowie die Feststellung über die ordnungsgemäße Einberufung und die Beschlussfähigkeit der Versammlung enthalten. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.

 

 

§ 20

Rechnungsprüfung

Das Rechnungswesen des Clubs ist laufend von einem von der Mitgliederversammlung aus ihren Reihen auf die Dauer von 2 Jahren zu wählenden Rechnungsprüfer zu überprüfen. Über die Prüfung ist der Mitgliederversammlung in der Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten.

 

 

§ 21

Auflösung

Die Auflösung des Clubs kann nur mit Wirkung zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von dreiviertel – ¾ - der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

Sofern die Mitgliederversammlung nicht etwas anderes bestimmt, sind die Vorstandsmitglieder die Liquidatoren. Sie haben die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Clubinventar in Geld umzusetzen. Ein evtl. verbleibendes Restvermögen sowie etwaiger Grundbesitz ist der Stadt Beilngries zu übereignen mit der Auflage, das Vermögen wieder unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.

 

 

Anhang

 

Beiträge ab 2018*)

 

Erwachsene Vollmitglieder                                                             140,00

Familienmitglieder (Ehepaare pro Person)                                    120,00

Kinder mit Familienbeitrag (ab 3. Kind frei)                                      20,00

Schüler bis 14 Jahre                                                                        30,00

Azubi, Schüler 14-18 Jahre                                                              40,00

Azubi, Schüler, Studenten über 18-27 Jahre                                    70,00

Passive Mitglieder                                                                            25,00

Zweitmitgliedschaft  (Erwachsene)                                                  80,00 €

Ehrenmitglieder                                                                                  0,00

 

*) Aufnahmegebühren werden kraft Beschluss bis auf weiteres nicht erhoben.